Spanische Küste von Valencia bis Gibraltar


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Ende August kam ich retour nach Burriananova, ließ die Calisto für 2h herausheben und reinigte den Rumpf mit Hochdruckreiniger sowie Spachtel (370€). Mein Antifouling war nicht mehr sehr wirksam – ich muss mir hier etwas überlegen. Ansonsten kaufte ich ein, besuchte den Strand und genoss die Beachbar mit Livemusik.

Nach zwei Tagen segelte ich bereits wieder südwärts bis Valencia. Es kam eine flotte Fahrt mit achterlichem Wind, etwas Welle und gutem Speed. Es war schwer einen Liegeplatz zu finden, ich erhielt online überall Absagen. Erst nachdem ich telefonierte, konnte ich in der Valencia Port Marina für drei Tage anlegen (21/N ai). Diese Marina ist ziemlich abgelegen und etwa 3km von der Stadtinfrastruktur entfernt. Es musste also ein Fahrrad her (10/Tg), danach passte es sehr gut. Mein Ankerlicht funktionierte nicht, weshalb ich 3x auf den Mast kletterte. Hier merkte ich eindeutig, dass meine Kletterzeit anscheinend endgültig vorbei ist, denn ich war danach ganz schön geschlaucht…

Am Abend des zweiten Tages kam mein „alter Kollege“ Herbert für eine gute Woche zu mir auf die Calisto, er wird mich bis Alicante begleiten. Wir besorgten zuerst ein zweites Fahrrad, besichtigten die Stadt, statteten dem Stadtstrand einen Besuch ab und starteten tags darauf Richtung Süden.

Bei herrlichem Sonnenschein brachte uns gemütlicher Segelwind bis zur Marina Gandia. Auch hier hatte ich erst nach telefonischer Intervention einen LP (32/N) erhalten. Es wurde nämlich gerade etwas umgebaut und der Bagger arbeitete in 50m Entfernung. Ansonsten hat es aber gut gepasst. Wir besuchten den Stadtstrand, genossen ein kühles Getränk in der Beachbar und ein Abendessen in einem der Restaurants, bevor es am nächsten Morgen weiter ging.

Unser Ziel war Denia, wo ich im Real Club Nautico für zwei Nächte (47/N) reserviert hatte. Hier war ich ja bereits im Juli und diesmal interessierte mich vor allem die Besteigung des alles dominierenden Hausberges „Montgo“.  Wir mieteten ein Ebike und fuhren damit in der Dämmerung des nächsten Morgens die 8km bis zum Beginn des Wanderweges. Danach hatten wir kurzweilige 500Hm bis zum Gipfel (752m) und genossen bei strahlendem Sonnenschein eine gewaltige Rundumsicht. Bald waren wir wieder am Ausgangspunkt, radelten mit unseren Ebikes runter nach Xabia, drehten dort eine Runde, füllten unseren Flüssigkeitsverlust auf (es hatte etwa 33°), fuhren wieder retour nach Denia, wo wir am Strand noch etwas Erfrischung fanden.

Tags darauf gings weiter bis Calpe (Real Club Nautico 61/N), welches von einem mächtigen Felsberg auf der vorgelagerten Halbinsel beherrscht wird. Nette Ortschaft mit Hochhäusern und einigen Lokalen. Am kommenden Morgen startete ich um 06.45h zum Felsberg „Penyal d`lfac“ mit 332m. Ich hatte nämlich für diesen Tag keine Online Genehmigung erhalten und wollte deshalb bereits vor der Öffnungszeit des Visitorcenters rauf und runter. Es klappte ganz gut, zuerst einen schönen Weg bis zu einem ca 50m langen Stollen, dort durch und auf der steileren Nordseite einen felsigen Steig zum Gipfel. Rauf/runter 1 1/2h – ohne Probleme, eine kurze, aber nette Tour.

Danach gings bei ruhiger See weiter bis  zur Marina in Villajoyosa (39/N ai). Auch hier gabs in der Nähe gleich einen Strand, den wir aufgrund der aktuellen Hitze für ein längeres Bad nutzten. Die Ortschaft gleicht ansonsten den anderen Toruistenmeilen.

Die letzte Etappe für Herbert waren dann nur mehr 18NM bis zur Marina Alicante (70/N ai)  wo ich für zwei Nächte gebucht hatte. Es blieb noch ein Nachmittag und ein Vormittag zur Stadtbesichtigung, Herbert flog am Abend nach Hause und ich setzte meinen Weg nächsten Morgen Südwärts fort.

Ich startete den Motor noch in der Morgendämmerung und fuhr unter Navigationsbeleuchtung aus dem Hafen Alicante. Draußen gabs leichte Thermik vom Land und angenehmes Segeln. Das änderte sich jedoch in der nächsten Stunde und bald kam der prognostizierte NO-Wind mit 10-15Kn daher. Hört sich gut an, war jedoch angesichts der höheren Dünung (1,5 – 2m) etwas mühsam. Die Calisto eierte vor den Wellen, dass mir der Appetit auf ein ordentliches Frühstück verging. Aufgrund des in zwei Tagen prognostizierten Starkwindes wollte ich bis Almerimar durchsegeln. Ich hatte also 170NM mit einer Nacht vor mit. Wie üblich sind dieses Nachtfahrten ziemlich anstrengend, aber ich kam ganz passabel gegen 15.30h am nächsten Tag an. 32h Fahrt, davon ca 10 reines Segeln, der Rest Motorsegeln.

Da war ich also nun in der bekannten Marina von Almerimar (34/N ai) und blieb 3 Nächte. Die einzelnen Abschnitte dieser großen Marina reichten teilweise bis zwischen die Appartementhäuser, man liegt dort sehr ruhig. Rundherum gibt es Lokale und am Abend flanieren Touristen, aber auch Autos, herum. Ich nahm für einen Tag ein Mietauto und fuhr in einer Runde über die Sierra Nevada nach Almeria. Auf der Passhöhe La Ragua (2040m) parkte ich mich ein und bestieg den einfachen 2612m hohen Chullo. Die Gegend hier erinnerte stark an unsere Nockberge. Anschließend gings auf der Nordseite des Passes hinunter und in einer wüstenartigen, kargen Gegend auf der Autobahn nach Almeria. Dort stoppte ich beim Hafen für einen Kaffee und setzte meinen Weg auf der Küstenautobahn, entlang riesiger Gewächshausplantagen nach Almerimar fort. Insgesamt etwa 250km.

Es hatte zwei Tage stärkeren Wind, der Sand flog am Strand bis in Kniehöhe. Also nochmals eine Wanderung, diesmal zur nördlich gelegenen Lagune. Zuerst 1h entlang eines unverbauten Strandes (Naturschutzgebiet), dann einen salzig-sumpfigen Pfad zur Lagune. Natur pur und eine große Flamingo Kolonie. Ein paar Fotos und es ging wieder retour.

Am späteren Nachmittag nochmals zum Strand, ein kühles Getränk und am Abend in meine Stamm Tapas Bar.

Am kommenden Morgen startete ich bereits im Morgengrauen, fuhr zuerst zur Tankstelle und dann hinaus zu meiner nächsten Etappe. Diesmal wusste ich noch gar nicht wo ich anlegen werde. Diese Liegeplatzsituation ist hier wirklich eine Herausforderung. Ständig bekommt man Absagen, bzw den Hinweis, „man sollte doch am Vormittag anrufen, erst dann kann einen Zu/Absage gegeben werden.  Das Glück war mir hold und ich bekam im Royal Club Nautico Motril einen LP für 3 Nächte (36/N ai). Die 35NM dort hin waren unspektakulär und unter Motor, Wind gabs kaum. Der kleine Real Club Nautico Motril selbst hatte wieder Fingerstege am Schwimmponton, sowie etwas Schwell, alle Masten wiegten hin und her. Ansonsten  aber ein idyllisches Fleckchen wo es ein nettes Clublokal und sogar einen Swimmingpool gab. Als ich am Abend ein Restaurant suchte, hatten bereit alle Lokale geschlossen. Hier herrschte bereits volle Nebensaison. Ich fand eine arabische Fastfoodbude,  genehmigte mir einen marokkanischen Fleischtopf und ging wieder zurück zur Marina. Dort sah ich dann, dass in unserem Clublokal auch gekocht wurde, da werden wir dann morgen essen, wenn Andrea hier ist.

Nächsten Tag übernahm ich mittags ein Mietauto für zwei Tage (über Internet 49/Tg) und fuhr damit Richtung Malaga Flughafen. Da mir noch etwas Zeit vor der Landung von Andrea blieb, sah ich mir noch die Marina des nahen Benalmadena an. Ein Wahnsinn, was dort noch los war und der Hafen erinnerte an etwas an Venedig, denn die Marina war quasi in den Einkaufs/Flanierbereich integriert und die Boote lagen in diversen Einbuchtungen dicht an dicht bis vor die Geschäfte und Lokale. Es gab dort keine freien Liegeplätze und eigentlich wollte ich dort auch nicht sein.

Da sich Fuengirola relativ in der Nähe befand sah ich mir auch noch diese Marina an, welche mir deutlich besser gefielt und auch das Umfeld nicht so überlaufen schien. Danach hatte ich bereits etwas Stress um zeitgerecht zum Flughafen zu gelangen. Ich holte Andrea ab und es ging wieder retour zur Marina in Motril, wo wir noch Zeit für einen Sprung in den Swimmingpool hatten und ein vorzügliches Abendessen im Clublokal genossen.

Wir waren nun eine Woche zu zweit unterwegs und starteten mit dem Auto bereits nächsten Morgen hinauf nach Granada. Das liegt von hier sehr verkehrsgünstig, in einer Stunde ist man dort. Wir nahmen eine Parkgarage im Zentrum, wo die Innenstadt, insbesondere der Weg durch das arabische Viertel hinauf zum Mirador San Nicolas, leicht zu Fuß erreichbar sind. Von dort oben sieht man sehr schön zur Alhambra und über die Stadt. Für die Besichtigung der Alhambra hätten wir bereits Wochen vorher eine Karte reservieren müssen. Es war aber auch so ein sehr schöner und sehenswerter Ausflug. Am Abend hatten wir dann noch Zeit für einen Strandbesuch in Motril.

Das Wetter war ausgezeichnet, am kommenden Vormittag gings bereits eine Etappe weiter bis nach Caleta de Velez, zum dortigen Puerto Deportivo (35/N ai). Hier hatte ich per E-Mail eine Zusage erhalten und wir blieben eine Nacht. Die Fahrt dort hin war zuerst etwas wellig, wurde jedoch immer ruhiger. Wir wurden von einem freundlichen Marinero erwartet. Das Büro hatte bereit geschlossen. Danach gings zum nahen Strand und am Abend in eines der Restaurants im Hafenbereich. Im Hintergrund  hatte ich noch immer das Problem eines fehlenden Liegeplatzes im Bereich Malaga. Es gab nur Absagen, bzw den Hinweis, dass ich doch um 11.00h des betreffenden Tages anrufen soll, ob etwas frei ist. Echt mühsam und frustrierend. Beim Puerto Deportivo Fuengirola ließ ich nicht locker und erhielt bereits um 09.30h eine Zusage. Erst dann konnte ich (nach einer Laufrunde) beruhigt ablegen und wir (motor)segelten genüsslich bis Fuengirola. Kurz vorher ankerten wir noch in Strandnähe, nahmen ein erfrischendes Bad und befanden uns 1/2h später im Puerto Deportivo Fuengriola. Angesichts der Liegeplatzsituation hatte ich für 5 Nächte gebucht (29/N ai), und war froh hier zu sein. Nun konnten wir entspannen, die Gegend erkunden und Ausflüge machen.

Fuengirola ist eine hochtouristische Zone mit einer Vielzahl an Hochhäusern, Lokalen und Geschäften, sowie Stränden beidseits des Hafens. Es fühlt sich aber besser an als Benalmadena. Die Abende waren noch lau, es herrschte permanentes „kurz/kurz“ Wetter.

Bereits am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Malaga und besichtigten diese wunderschöne Stadt. Im Zentrum ist alles fußläufig erreichbar, überall Fußgängerzonen und wirklich angenehm. Mit dem Zug gings in 40  Minuten wieder retour, sodass uns noch Zeit für einen Strandbesuch blieb. Hier herrschte auch um 18.00 Uhr noch ziemlich viel Betrieb.

Wir sind ja hier in einem Bereich wo die Sonne im Vergleich zu Wien um etwa 1h 20` später unter geht. Dementsprechend wird bleibt es hier länger hell. Der Rhythmus verlagert sich dadurch, vor 08.00h gibt’s keine Aktivitäten und das Abendessen ist meistens erst nach 20.30h. Um 18.00h ist es am Strand noch total warm.

Eigentlich wollten wir ein Mietauto nehmen und rauf nach Ronda fahren. Das war uns aber dann doch zu stressig und wir genossen einen Relax/Strandtag in Fuengirola.

Tags darauf fuhren wir mit dem Bus eine gute Stunde nach Marbella, in die Stadt der „Reichen und Schönen“. Es gibt eine sehr gepflegte Strandpromenade, nette Parks und eine überschaubare, sehenswerte Innenstadt wo wir locker in zwei Stunden durchspazierten. Im Vergleich zu Fuengirola etwas weniger Massentourismus und etwas mondäner. Zurück nahmen wir wieder den Bus, diesmal jedoch den normalen Linienbus, da der Expressbus Verspätung hatte – eine mühsame Fahrt, wo sich gefühlt alle zwei Minuten eine Haltestelle befand…  Es blieb aber doch noch etwas Zeit für einen abendlichen Strandbesuch. Für Andrea der letzte Abend, denn nächsten Morgen ging es für sie bereits kurz nach sechs mit dem Taxi in 25 Minuten zum Flughafen Malaga (35€) und weiter nach Hause. Ich nutzte diesen Tag für Wäsche waschen, Besorgungen und einen Strandbesuch.

Das Wetter passte, und so setzte ich tags darauf meinen Weg bis Estepona fort. Einer der wenigen Häfen, wo ich mit Navily reservieren konnte (46/N ai). Die 29NM  Fahrt dort hin war unspektakulär, zumeist mit Motor. Die Ortschaft selbst punktete mit einer netten Strandpromenade inkl. sehr langem Sandstrand und einer historischen typisch spanischen Innenstadt mit kleinen weißen Häusern in engen Gassen. Lokale gabs natürlich auch zur Genüge.

Ich war nun bereits im Einzugsbereich des Atlantiks und musste dementsprechend Ebbe/Flut, sowie die Strömungsverhältnisse, auf meinem Weiterweg nach Gibraltar einberechnen. Das Mittelmeer liegt ja geringfügig tiefer, weshalb vom Atlantik permanent Wasser hereinströmt. D.h. Richtung Gibraltar sind auf den letzten Meilen diese Verhältnisse zu berücksichtigen. Das war auch der Grund warum ich am nächsten Tag erst um 13.00 Uhr von Estepona Richtung Südwesten aufbrach. Es gab tolle Segelbedingungen und erst ein paar Meilen vor dem „Rock“ musste ich den Motor dazu nehmen. Mit Delphinbegleitung erreichte ich den „Europa Point“ (südlichster Punkt von Gibraltar) wie geplant gegen 16.30 Uhr. Zu dieser Zeit herrschte vom Mittelmeer abströmendes Wasser (Flut ging zurück) weshalb dies die Strömung des immer einfließenden Atlantikwassers kompensierte. Ich umrundete also bei perfekten Bedingungen mit wenig Wind den Europa Point und fuhr sehr entspannt in die große Bucht von Gibraltar. Der Schiffsverkehr war auch überschaubar, es gab keinerlei Adrenalinschübe, außer meiner emotionalen Erleichterung und Freude diesen Meilenstein in meinem Seglerleben geschafft zu haben.   Ich kam kurz vor 18.00 Uhr in der Alcaidesa Marina an, tankte, checkte eine und brachte die Calisto zu ihrem Winterliegeplatz (2450€/6 Monate). Eine wirklich super geschützte Marina mit Fingerpontons, ausreichend Platz, gesichertem Pontonzugang, sowie in der Nähe des Zentrums von La Linea.  Ich blieb beim Boot, kochte mir noch etwas und genoss zufrieden den kommenden Abend.

Leider plagten mich am nächsten Tag wieder die Nachwirkungen meines Drehschwindels vom Sommer. Seit ich das hatte bin ich nach dem Segeln (wenn ich im Hafen liege) wie gerädert – also „Landkrank“ und echt mühsam. Das dauert ein zwei Tage bis es sich wieder gibt. Wenn ich nach Hause komme werde ich doch einen HNO aufsuchen… Dazu kam noch eine kräftige Verkühlung die mich ebenfalls nervte. So verbrachte ich die ersten zwei Tage auf Sparflamme, kontaktierte die örtliche Werft bzgl Bootsarbeiten, kaufte ein, sah mir La Linea an.

Am dritten Tag wollte ich aber direkt nach Gibraltar und den „Rock“ erklimmen. Höhere Bewölkung und weniger Hitze animierten mich am Vormittag zum Aufbruch. Ich marschierte über die Grenze, musste beim Flugfeld etwas warten und setzte meinen Weg bis zum Naturreservateingang nächst  dem Point Europa fort. Dort zeigte ich meine Onlinekarte (30 Pfund Eintritt) bekam ein Armbandticket und ging über die „Mediterranean Steps“ von der Südostseite her auf den „Rock“. Aufgrund meiner aktuellen körperlichen Konstitution war es zwar etwas mühsam, jedoch sehenswert und ein cooler Aufstieg. Danach lag die gesamte Gegend zu meinen Füßen und ich erkundete während des Abstieges die Tropfsteinhöhle, den Skywalk, Tunnels, die Maurische Burg, etc.  Unten in der Altstadt genehmigte ich mir Fish&Chips und war 1h später wieder beim Boot. Alles in Allem ca 18km und 650HM, eine ausgiebige Runde.

Ich hatte noch ein paar Tage Zeit und nahm mir deshalb ein Mietauto. Ein sehr neuer Renault Clio mit allen elektronischen Finessen, mein tollstes Auto im Ausland bis jetzt (4Tg 140 ai). Damit fuhr ich tags darauf gleich mal ein paar Besorgungen erledigen sowie nach Tarifa. Es regnete zeitweise und es war relativ kühl. Für den Strandspaziergang in Tarifa passte es aber. Nun war ich wirklich beim Atlantik. Retour beim Boot gabs natürlich zwischendurch immer die diversen Einwinterungsarbeiten und im Werftbüro der Marina hatte ich auch vorbei geschaut. Ich möchte hier ein professionelles Motorservice durchführen lassen und einen Krantermin für den März 2027 vereinbaren – da muss die Calisto wieder raus und sollte ein neues Unterwasserschiff bekommen.

Mit dem Auto gabs noch einen Ausflug nach Bolonia zur dortigen römischen Ruine, dem sehenswerten Strand mit den Dünen und einer kleinen Wanderung hinauf zu den Cueva del Moro.

Diesmal versorgte ich die Calisto bereits am Vortag meines Rückfluges und deckte sie mit der Plane ein. Danach noch zum Marinabüro, wo ich den Bootsschlüssel hinterlegte und nochmals zur VARADERO Bootswerft. Endlich konnte ich den Leiter dazu bringen mir seine direkte E-Mail Adresse und seine Handynummer zu geben. Bis jetzt lief die Kommunikation immer ziemlich kompliziert ab und ich will ja wie gesagt im März 27 mein Unterwasserschiff sandstrahlen und neu aufbauen lassen. Das erfordert einen direkten Kontakt um alles zu vereinbaren. Einen Kostenvoranschlag sollte ich demnächst bekommen. Wird eine teure Sache, muss aber gemacht werden.

Etwa gegen Mittag fuhr ich dann mit dem Auto nach Ronda. Das lag zwar entfernungsmäßig nicht so weit weg, allerdings ging es über eine kurvenreiche  Straße in die Berge und dauerte knapp zwei Stunden.  Am Nachmittag traf ich bei meinem Hotel „Donna Carmen“ (49€/ mit Frühstück) ein und hatte nun Zeit Ronda zu erkunden.  Meine Unterkunft lag sehr zentral, quasi am Rand der beginnenden Sehenswürdigkeiten. In ein paar Minuten befand ich mich bei der bekannten Stierkampfarena und die weltberühmte Brücke von Roda war auch gleich in der Nähe. So schlenderte ich bei 30° durch die Altstadt, wanderte 150Hm hinunter um einen besseren Blickwinkel auf die Brücke zu haben und genoss dazwischen noch „Tinto de verano“, Sangria, Tappas und ein Eis. Kurz nach Sonnenuntergang befand ich mich müde in meinem Zimmer.

Nächsten Morgen noch ein schnelles Frühstück, danach etwa 1,5h mit dem Auto zum Flughafen nach Malaga. Dort konnte ich meinen Mietwagen (Espocar) äußerst unkompliziert direkt beim Abflugsparkplatz an einen wartenden Mitarbeiter von ESPOCAR übergeben. Zwei Stunden später flog ich pünktlich nach Hause, dies Saison 2026 war somit beendet.

+++mit der CALISTO in Griechenland und weiter westlich+++mit der GOLDEN LADY in Slowenien – HR – Albanien – Griechenland +++ 3691 NM mit dem Motorboot CHARLIE von Tulln bis Triest +++ mit dem Kajak auf der Donau von Ingolstadt bis Tulln +++ Kreuzfahrt Kanaren